Langsam erscheinen rot am Horizont die Konturen der Langen Anna, des Wahrzeichens der einzigen deutschen Hochseeinsel. Das Kreischen der Möwen vermischt sich mit den Rufen unzähliger seltener Seevögel. Helgoland ist in Sicht. Helgoland misst kaum mehr als einen Quadratkilometer, hat jedoch für einen Nordsee-Urlaub so viele Sehenswürdigkeiten zu bieten:


Wunderbare Naturschauspiele, tausende Seevögel, die sich die Insel aus rotem Buntsandstein zum Nistplatz gewählt haben, das fröhliche Stimmengewirr beim Ausschiffen aus den Börte-Booten, die würzige Nordseeluft und das gleichmäßige Rollen der Wellen.

Das Leben auf Helgoland vollzieht sich auf drei Ebenen:
Unter-, Mittel und Oberland.

Ein Rundgang um das Oberland auf dem 2,8 Kilometer langen Klippenweg bietet einen faszinierenden Ausblick über die Nordsee. 184 Stufen zählt die Treppe vom unteren Teil der Insel Helgoland aufs Oberland. Wer die lange Treppe scheut, ist mit dem Fahrstuhl in wenigen Sekunden am Ziel.

Tausende Tagesbesucher kommen auf die Insel, um mehrwertsteuerfrei einzukaufen. Der Charakter der Insel erschließt sich jedoch erst während eines mehrtägigen Nordsee Urlaubs. Er gibt Gelegenheit, die wechselvolle Geschichte Helgolands zu erkunden, mit der Fähre zur Düne überzusetzen und den selten gewordenen Kegel-Robben einen Besuch abzustatten oder rund um die 47 Meter hohe Lange Anna zu wandern.

Wer den Nordseestrand liebt, findet auf der Düne ein wunderbares Badeparadies, das gar nicht überlaufen ist.

Bunkeranlagen auf Helgoland

Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Insel Helgoland zum Hochseebunker ausgebaut. Die miteinander verbundenen Stollen unter dem Oberland boten mehr als 2.000 Menschen Schutz, als britische Bomber am 18. April 1945 mehr als tausend Bomben über der Nordseeinsel abwarfen. Kaum ein Haus hielt ihnen stand. Die Menschen aber überlebten in der Bunkeranlage.

350 Meter des Stollens sind bis heute erhalten und geben Urlaubern und Touristen einen Eindruck von der wechselvollen Geschichte Helgolands.

90 Stufen führen hinab in den Bunker. An den Wänden der langen Korridore stehen einfache Holzbänke. Auf ihnen wurde jedem Insulaner ein Platz von 50 Zentimetern zugewiesen. Dazu gab es eine Gasmaske und ein Essgeschirr. Die Menschen mussten zwei Tage lang im Bunker ausharren. Dann waren die Lustangriffe vorbei und sie mussten feststellen, dass ihre Heimat unbewohnbar geworden war. Die Insulaner mussten Helgoland verlassen.
Die Briten benutzten die menschenleere Insel sieben Jahre lang als Ziel für Bombenabwurf-Übungen.

Helgoländer Leuchtturm

Der Leuchtturm auf dem Oberland der Hauptinsel gehört zu den bekanntesten Helgoländer Sehenswürdigkeiten. Er berichtet von der ernsten Vergangenheit der Insel und entstand im Zweiten Weltkrieg als Flak-Turm. 1952 nahm er den Betrieb als Leuchtturm auf und ersetzte den in den Bombentagen zerstörten Leuchtturm aus dem Jahr 1811. Der Leuchtturm ist 35 Meter hoch und befindet sich 85 Meter über dem Meeresspiegel.

Heute besitzt der Leuchtturm auf Helgoland das stärkste Leuchtfeuer an den deutschen Küsten. Noch in einer Entfernung von fast 35 Seemeilen weist es den Schiffen den Weg durch die Deutsche Bucht. Das Leuchtfeuer ist in klaren Nächten bis zu den Ostfriesischen Inseln gut sichtbar.
Im Leuchtturm befindet sich ein Atombunker, der in der Zeit des Kalten Krieges errichtet wurde.

Ein zweiter Leuchtturm befindet sich auf der Nebeninsel Düne. Er wurde 1936 aus vorgefertigten Stahlteilen errichtet und wird nach etlichen Modernisierungen seit 35 Jahren von der Hauptinsel aus gesteuert.

Die Hummerbuden

Einstmals waren die Hummerbuden Wohnraum, Werkstatt und Schuppen der Helgoländer Fischer. 1952, nach der Neubesiedlung der Insel, entwarf der Hamburger Architekt Georg Wellhausen die neuen Hummerbuden.

Ihr Stil entspricht den traditionellen Vorbildern. Genutzt werden die farbenfrohen, zweigeschossigen Holzkaten heute nach dem Motto ‘Kunst, Kultur und Knieper’. Sie bilden in der Hafenstraße des Unterlandes die Flaniermeile für Touristen und Einheimische. Neben Kneipen, Galerien, Restaurants und steuerfreie Shops finden sich in den Hummerbuden echte Raritäten.

In der Bude 31 wird Handwerkskunst der besonderen Art angeboten: Handgefertigter Schmuck aus rotem Helgoländer Felsenstein. Die Hallunder nennen ihn liebevoll Helgoländer Diamant.
In der Hummerbude 38/39 befindet sich ein Standesamt, in dem sich Paare im Nordsee Urlaub das Ja-Wort geben können.

Die Nummer 26 gehört der Hochsee-Galerie von Detlev Rickmers. In dem dazugehörigen Restaurant befindet sich die größte Kunstsammlung weltweit zum Thema Helgoland.
In Tiiner-Bude gibt es Knieper, Fischbrötchen und im Winter herrlich heiße Suppen.

Die Lange Anna

Die Lange Anna ist d i e Touristenattraktion und das Wahrzeichen Helgolands. Der 47 Meter hohe Brandungspfeiler im Nordwesten der Insel ist 47 Meter hoch. Er wird von 25.000 Tonnen des für Helgoland charakteristischen roten Buntsandsteins gebildet und hat am Fuß einen Durchmesser von 180 Quadratmetern.

Bis ins Jahr 1860 war die Lange Anna, deren Name der Legende nach auf eine schöne Helgoländer Kellnerin zurückgeht, Teil eines Brandungstores. Eine Felsbrücke verband sie mit der Insel. Seit dem Einsturz der Brücke ragt die Lange Anna weithin sichtbar, vor der Kraft der Wellen geschützt durch eine Mauer, aus dem Meer.

Das imposante Naturdenkmal ist Brutstätte vieler Seevögel, darunter Basstölpel und Trottellumme. Die Lummen sorgen bei Dämmerung im Juni und Juli für ein besonderes Naturschauspiel. Die noch flugunfähigen Jungvögel verlassen zu hunderten mit einem Sprung das Nest im Felsen und landen in der Nordsee. Der sogenannte ‘Lummensprung’ lässt sich vom Klippenweg beobachten.

Biologische Anstalt Helgoland

Die Biologische Anstalt Helgoland ist ein Teil des Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschungen. Das renommierte Forschungsinstitut untersucht das Ökosystem der Nordsee und seine Veränderungen. Auswertungen der Forschungen auf Helgoland haben ergeben, dass sich das Wasser der Nordsee in den letzten 40 Jahren um 1,1°C erwärmt hat. Die Biologische Anstalt Helgoland konnte den Rückgang einiger Arten in der Nordsee wie Kabeljau und Hummer nachweisen.

Eine Initiative des Institutes dient der Erhaltung des blauen Helgoländer Hummers. In einer speziellen Züchtungshalle werden kleine, gerade aus dem Ei geschlüpfte, Hummer ein Jahr lang aufgezogen. Wenn die Tiere etwas vier Zentimeter groß sind, erfolgt die Auswilderung auf dem Felssockel von Helgoland. Zur Unterstützung der Hummer-Rettung vergibt die Biologische Anstalt Helgoland ‘Hummer-Patenschaften’.

Das Aquarium der Anstalt gehören zu den beliebtesten Touristenattraktionen der Insel. In 19 Becken lässt es die Besucher eintauchen in die faszinierende Unterwasserwelt der Nordsee. Besonderer Besucher-Magnet ist das Arenabecken, in dem Haie und Rochen leben.

Museum Helgoland – Spannendes über Helgoland erfahren

Das 1996 gegründete Heimatmuseum Helgoland gehört zu den besonderen Sehenswürdigkeiten der Insel. Spannende Exponate berichten von einzigartiger Natur und Geschichte Helgolands. Der Museumshof auf dem Freigelände ist voller bunter Hummerbuden, die nach dem Vorbild der historischen Hütten nachgebaut wurden. Die Hummerbuden sind verschiedenen Themenkreisen gewidmet.

Die Franz-Schensky-Ausstellung zeigt Bilder des alten Helgoland von der Übergabe der Insel an den deutschen Kaiser 1890 bis zum beginnenden Wiederaufbau 1952.
Eine Kate berichtet mit wertvollen Zeugnissen von der Postgeschichte Helgolands unter Regie der Dänen, Engländer und Deutschen. Dem bekannten Kinderbuchautor James Krüss ist die Ausstellung in einer anderen Hummerbude gewidmet.
Spezielle Atelierbuden werden jährlich wechselnd Helgoländer Künstlern zur Verfügung gestellt.

Das berühmteste Exponat des Museums ist die bronzezeitliche ‘Steinkiste Helgoland’ aus dem 16. Jahrhundert. v.Chr. Die Kiste aus einem Gräberfeld im Oberland enthielt neben einem Skelett eine goldene Ziernadel und einen Dolch als Grabbeigaben. Vor dem Museum Helgoland ist eine Replik der Steinkiste zu bewundern.

St. Nicolai Kirche

Nicht nur zu den sonntäglichen Gottesdiensten ist die evangelisch-lutherische St. Nicolai Kirche im Helgoländer Oberland ein Touristenmagnet. Sie ist Nikolaus von Myra, dem Heiligen der Kaufleute und Seefahrer, gewidmet. Er hatte für die Helgoländer eine sehr besondere Bedeutung. So haben die Kinder auf der Insel am Nikolaustag bis heute schulfrei.

Die Kirche wurde 1952 an der Stelle der im Krieg zerstörten Vorgängerkirche erbaut. Vieles von der Ausstattung der ersten Kirche konnte in den Neubau übernommen werden. Darunter ein vergoldeter Abendmahlskelch aus dem Jahr 1705, verziert mit einem Fuß aus dem Mittelalter und kunstvollen Ornamenten.

Die seemännische Tradition wird nicht nur im Innenraum der Kirche deutlich. Die Windfahne auf der Bronze-Spitze des Kirchturms hat die Form eines Segelbootes. Das Geläut von St. Nicolai, das bis dahin aus nur einer Stahlglocke bestand, wurde 1959 um fünf Bronzeglocken erweitert.
Die Kirche St. Nicolai auf Helgoland wurde in den Rang eines europäischen Kulturdenkmals von besonderer Bedeutung erhoben.

Aquarium Helgoland

Das Meerwasser-Aquarium ist eines der touristischen Highlights auf Helgoland. Die über hundertjährige Attraktion ist Teil der Biologischen Anstalt auf der Hochseeinsel. Es präsentiert die Unterwasser-Flora und -Fauna der südlichen Nordsee. Die 19 großen, gläsernen Becken des Aquariums fassen 300 Kubikmeter Meerwasser und sind Lebensraum von mehr als 60 Tier- und Pflanzenarten. Nicht nur zu wissenschaftlichen Zwecken werden sie so naturnah wie möglich gehalten. Dazu gehören auch jahreszeitlich bedingte Temperaturschwankungen.

Die Becken werden als einziges Meeresaquarium in Deutschland auf natürliche Weise befüllt. Das Nordseewasser von der Helgoländer Reede gelangt über eine 800 Meter lange Rohrleitung direkt in die Becken. Störe, Katzenhaie, Seespinnen, imposante Rochen und der selten gewordene Helgoländer blaue Hummer finden im frischen Meerwasser wertvolle Nahrungspartikel. Zu ihnen gesellen sich ‘Eindringliche’ aus wärmeren Regionen: Wolfsbarsche und Streifenbarben.

Sehenswert ist auch das Freilandbecken des Aquariums, in dem sich Seehunde aus der Zucht der Biologischen Anstalt Helgoland tummeln.
Schließlich bietet das Aquarium Helgoland wechselnde meeresbiologische Ausstellungen.

Klippenrandweg

Der rote Buntsandstein-Felsen von Helgoland ist mit 62 Metern Höhe die höchste Erhebung des Landkreises Pinneberg in Schleswig Holstein. Der Klippenrandweg führt mit 2,8 Kilometern rund um das Oberland der Insel, das über 184 Treppenstufen oder einen praktischen Lift zu erreichen ist. Neben einer traumhaften Weitsicht über die Nordsee können Spaziergänger den Blick auf das Unterland mit den bunten Hummerbuden, die Düne und den Hafen genießen. Die Zahlen auf dem Weg verraten, wie viele Meter des Klippenrandweges bereits zurückgelegt sind.

Zahlreiche Bänke laden unterwegs ein, Seehunde, Schiffe und unzählige Seevögel zu beobachten. Bald kommt die Lange Anna ins Bild, angekündigt vom Geschrei der Basstölpel. Sie bevölkern zu hunderten den imposanten Felsen. Wenige Meter weiter führt eine Treppe auf den naturbelassenen Nordstrand von Helgoland.

Am Ende des Klippenrandwegs angekommen, bestaunt der Wanderer die artistischen Fähigkeiten von Schafen, die auf den Wiesen des Oberlandes weiden. Dabei kommen sie den Klippen atemberaubend nah.

Kleingärten auf Helgoland

Auf Helgoland gibt es 75 Kleingärten mit einer zauberhaften Aussicht auf die Nordsee und die benachbarte Bade-Düne. Schwer zu glauben, aber Helgoländer Chroniken bezeugen, dass bereits 1697 Getreide und Kartoffeln auf der Insel aus Sandstein angebaut wurden. Auch Weiden für Kühe, Pferde und Schafe gab es damals schon. Während die Männer zur See fuhren, war es Aufgabe der Frauen, auf diese Weise zur Ernährung der Familie beizutragen.

Nach der Neubesiedlung Helgolands 1952 war die Anlage von Kleingärten ebenfalls zur Nahrungsbeschaffung bestimmt. Die Hallunder bauten Kartoffeln, Erbsen und Kohl an. Heute bestimmen der traditionelle Grünkohl, Beerenobst, Rhabarber und Kräuter das Bild der Kleingärten auf Helgoland. Hinzu kommen herrliche Ziergärten mit prächtigen Rosen und anderen Blumen.

Nicht nur die Kleingärtner erfreuen sich an den hübschen Gärten in malerischer Lage. Sie sind eine echte Helgoländer Sehenswürdigkeit für die Touristen beim Rundgang um das Oberland auf dem Klippenrandweg.

Lummenfelsen auf Helgoland

Der Lummenfelsen von Helgoland ist mit 1,1 Hektar das kleinste Naturschutzgebiet Schleswig Holsteins und Deutschlands. Dafür gibt es hier so viele Brutvögel wie nirgends sonst. Der Klippenrandweg im Oberland führt an der Langen Anna vorbei direkt zum Vogelparadies.

Der Lummenfelsen ist der einzige deutsche Brutplatz für Dreizehenmöwe, Tordalk und Trottellumme. Betreut wird das Vogelschutzgebiet vom Verein ‘Jordsand’. Seine Ornithologen geben vor Ort Auskunft über die Vogelarten und ihre Lebensweise.
Eine besondere Attraktion ist der sogenannte ‘Lummensprung’ Ende Juni bis Anfang Juli. Die noch flugunfähigen Jungvögel der Trottellumme verlassen dann in der Dämmerung zu hunderten die Brutnester im Felsen und wagen einen kühnen Sprung in die Nordsee. Eine einzigartige Sehenswürdigkeit, die nur auf der Hochseeinsel Helgoland beobachtet werden kann.

An den für die Schafe unzugänglichen Stellen der Klippen ist der sonst in Deutschland unbekannte Klippenkohl zu finden, der im Frühjahr in sattem Gelb blüht. Es handelt sich um eine Wildform unseres Gemüsekohls.

Hoffmann von Fallersleben Denkmal

Im Unterland der Insel Helgoland, am Anleger der Börte-Boote, steht ein Denkmal für den deutschen Dichter August Heinrich Hoffmann von Fallersleben. Am 26. August 1841 dichtete Hoffmann von Fallersleben auf Helgoland das ‘Lied der Deutschen’, dessen dritte Strophe bis heute der Text der Nationalhymne unseres Landes ist.

Die Bronzebüste des Berliner Bildhauers Schaper aus dem Jahr 1902 steht auf einem schlichten Steinsockel. Neben den Lebensdaten des Dichters und dem Hinweis, dass er das ‘Lied der Deutschen’ auf Helgoland geschrieben habe, werden eingraviert in den Sockel die Verse ‘Einigkeit und Recht und Freiheit sind des Glückes Unterpfand’ zitiert.

Das Gedicht soll am Abend nach einer fröhlichen Männerrunde entstanden sein und in seiner ersten Fassung diverse Trinksprüche enthalten haben. Der Dichter verkaufte den Text für 4 Louisd’or an seinen Verleger Campe, der die Musik von Haydn’s Lied ‘Gott erhalte Franz den Kaiser’ darunter legte. Die Erstaufführung fand am 5. Oktober 1841 im Beisein Hoffmann von Fallerslebens in Hamburg statt.

Weitere Informationen

Die etwa 1.400 ‘Hallunder’ sind sehr gastfreundlich und gern bereit, von ihrem Leben mitten in der Nordsee zu berichten. Am Abend dann laden Hotels und kleine Restaurants zu gepflegtem Abendessen mit fangfrischem Seefisch, Hummer oder Knieper. Die Scheren des Taschenkrebses sind eine besonders leckere Helgoländer Spezialität.

Jede Jahreszeit bietet ganz besondere Sehenswürdigkeiten auf der Hochseeinsel Helgoland. Dazu gibt es – statistisch erwiesen – viel mehr Sonnenschein als auf dem Festland.

Im Frühjahr bauen Möwen und die lustigen Lummen ihre Nester. Dazu blüht gelb der frühe Klippenkohl. Im Sommer verwandelt sich Helgoland mit seinen weiten Naturstränden auf der Düne zu einem wunderbaren Badeparadies. Fischerboote laden ein zum Dorsch-Angeln und den herrlichen Sonnenuntergang an der Helgoländer Nordspitze möchten weder Insulaner noch Urlauber verpassen.

Der Herbst auf Helgoland ist die ideale Zeit für Ruhe und Entspannung mitten in der Nordsee. Hauptinsel und Düne locken zu zünftigen Wanderungen auf den Klippen und am Strand. Dabei bieten unzählige Zugvögel, die in Scharen auf der Insel rasten, eine beeindruckende Kulisse. Abends wärmt ein Helgoländer Eier-Grog Körper und Geist. Im Winter stört kein Stimmengewirr das Meeresrauschen. Trotzdem ist Helgoland auch zu dieser Jahreszeit nicht verlassen, sondern voller Touristenattraktionen.

Das beheizte Meerwasser-Schwimmbad lockt zum Baden und Schwimmen. Shops und Boutiquen sind zum mehrwertsteuer- und zollfreien Einkauf geöffnet. In der Adventszeit duftet der Weihnachtsmarkt ‘Hummerbudenzauber’ nach Glühwein und leckeren Dingen. Besonders eindrucksvoll ist die Beleuchtung der Helgoländer Felsgrotten in der Weihnachtszeit.