Wie groß ist Helgoland?

Wie groß ist Helgoland?

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Um diese Frage korrekt beantworten zu können muss zunächst erst einmal verdeutlicht werden, dass Helgoland nicht aus einer einzigen sondern vielmehr aus zwei Inseln besteht. Die Hauptinsel und die Nebensinsel mit dem Namen Düne. Beide Inseln zusammen machen die Gesamtinselgruppe, die unter dem Namen Helgoland sowie alternativ auch unter Deät Lun bekannt ist, aus. Ursprünglich war Helgoland eine einzige, geschätztermassen erheblich größere, Insel in der Nordsee.

Ein Sturm im Jahr 1721 sorgte dafür, dass die Hauptinsel in zwei Inseln zerbrach und dass dabei auch sehr viel Land an das Meer verloren wurde. Heutzutage verfügt Helgoland insgesamt über eine Fläche von 170 Hektar, was einer Fläche von 4,2 Quadratkilometern entspricht. Diese Gesamtfläche bezieht sich auf alles, was mit der Nordseeinsel Helgoland im Hinblick auf die natürliche Gröe der Insel in Verbindung gebracht wird.

Auf die Hauptinsel fallen dabei rund 1,2 Quadratkilometer an während die Nebeninsel Düne mit 0,7 Quadratkilometern merklich kleiner ist. Wer nunmehr bemerkt ,dass dies zusammen gerechnet ja nur eine Fläche von 1,9 Quadratkilometern entspricht, dem sei gesagt dass er auf den ersten Blick Recht hat. Die Angabe von 4,2 Quadratkilometern entspricht jedoch der Wahrheit, da die 1,9 Quadratkilometer sich ausschliesslich auf die gemeinschaftliche Landfläche beider Inseln bezieht. Diese Landflächen sind jene Flächen, die von den Helgoländern für Wohngebiete und Siedlungen sowie für den Tourismusbetrieb genutzt werden können.

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Da Helgoland bei seiner Gesamtgröße von 4,2 Quadratkilometern auch die Meeresflächen mit einberechnet, wird diese Differenz zwischen den Landflächen sowie der insgeamt angegebenen Größe Helgolands somit sehr gut erklärt. Obgleich es kaum nennenswerte seriöse Aufzeichnungen von der Zeit vor dem großen Sturm 1721 gibt wird allgemeinhin davon ausgegangen, dass die Ursprungsgröße Helgolands einmal ca 7 Quadratkilometer betrug. Dies ist jedoch eine reine Vermutung von einigen Geologie-Experten, die jedoch keinerlei Belege für ihre Vermutungen hinterlegen konnten.

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